Elmar Zorn

M.A., Dr. phil.

 

Gründer von Kulturnetzwerken wie "Art in Nature", "Société Imaginaire", "Scavare il Futuro", Leiter von Kulturinstituten, Museen und Kunsträumen in München, Wien, Ulm, Berlin, New York und Neapel.

 

Elmar Zorn studierte Kunst-, Literatur- und Theaterwissenschaften in München, anschließend in Rom mit einem Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes zum Thema "Karl Wolfskehl im Exil" als Beitrag zur Geschichte der deutsch-jüdischen Exilliteratur.

 

Von 1978 bis 1984 hatte er einen leitende Tätigkeit im Münchner Kulturreferat inn; wichtige Initiative war dabei "Spielmotor E.V.", das erste Modell eines Public Private Partnership wzischen der Stadt München und der BMW AG. Er brachte die Berufung von Sergiu Celibidache zum GMD der Münchner Philharmoniker auf den Weg, erfand den Münchner Klaviersommer und konzipierte die Veranstaltungsreihe „Reden über das Eigene Land: Deutschland“ und bereitete die Gründung des Münchner Filmfestes vor. Anschließend schuf er die EZO Kunstdirektion für internationalen Kulturaustausch, war Chefkurator der „Kultur Konzepte Sprengel“ (München, Berlin, New York).

 

1988 und 1989 war er künstlerischer Leiter der Wiener Festwochen. Er wurde 1993 zum künstlerischen Leiter des von Richard Meier neu gebauten Ulmer Stadthauses berufen und war Mitbegründer der Batuz Foundation/„Société Imaginaire“ (Washington, Buenos Aires und Berlin). Des Weiteren baute er das Netzwerk „Art in Nature“ Paris/Wien auf, gründete die Initiative „Fudamenta MM. Arts, Sciences and Technologies for a New Millennium“ mit der UNESCO (Paris/Venedig) sowie die „Curatorial Partners“, deren Sprecher er bis heute ist. Von 1999 bis 2001 war er Kurator der Bundesgartenschau in Potsdam. Zorn organisierte und konzipierte Ausstellungen weltweit, unter anderem für das Guggenheim Museum New York und die Bundeskunsthalle in Bonn (mit Angela Merkel); zuletzt für den amerikanischen Künstler Marcus Jansen.

Er lebt und arbeitet in München und Traunstein.